Nach 15 Monaten gemeinsamer Arbeit ging am 11. Juni 2026 der zweite Durchgang von „Wisdom Bridge" zu Ende. 14 Tandems aus Mitgliedern der Jungen Industrie Steiermark und Vorstandsmitgliedern der Industriellenvereinigung Steiermark haben in dieser Zeit Wissen, Erfahrungen und Perspektiven geteilt. Das Ergebnis: ein gewachsenes Netzwerk, neue Verbindungen über Generationen hinweg – und in einigen Fällen sogar Freundschaften.
Gestartet war das Programm am 9. April 2025 mit einem Kick-Off samt Selbstwerkstatt unter der Leitung von Johannes Gutberlet. Danach trafen sich die Tandems im Rhythmus von rund vier Wochen, ergänzt durch Treffen in großer Runde. Begleitet wurde das Programm von Daniela Stein, die den Teilnehmenden mit ihrer Expertise zur Seite stand.
„Wisdom Bridge" steht für den Erfahrungsaustausch zwischen zwei Gruppen, die zwar organisatorisch bereits unter einem Dach vereint sind, im Alltag aber selten in dieser Intensität aufeinandertreffen. Mentees aus den Reihen der Jungen Industrie werden dabei mit Vorstandsmitgliedern der IV-Steiermark zusammengebracht. Dabei richtet sich der Mehrwert ausdrücklich an beide Seiten. Für Mentees eröffnet das Programm Zugang zu Erfahrungswissen. Für Mentorinnen und Mentoren wiederum ist es eine Gelegenheit, die eigene Expertise zu reflektieren, neue Perspektiven kennenzulernen und die eigenen Führungsqualitäten weiterzuentwickeln.
Der Matchingprozess
Die Zusammenstellung der Tandems erfolgte gemeinsam durch das JI-Führungsduo und Nina Zechner, Geschäftsführerin der Jungen Industrie Steiermark. Grundlage waren die Lebensläufe der Teilnehmenden sowie persönliche Einschätzungen. Gematcht wurde entlang von vier Kriterien: Ausbildung und fachliche Kompetenz, vergleichbare Unternehmensstrukturen – insbesondere mit Blick auf Familienunternehmen –, persönliche Interessen sowie die aktuelle Position im Unternehmen. Präferenzen, die Mentees im Vorfeld einbringen konnten, wurden nach Möglichkeit berücksichtigt.
Mentoring als langfristiger Prozess
Aus Sicht der JI Steiermark endet Mentoring nicht mit dem Abschlussevent. Die Beziehungen, die im Rahmen des Programms entstehen, sind auf Dauer angelegt und können über Jahre hinweg wachsen. Bereits der erste Durchgang hat das bestätigt. Die Junge Industrie lädt daher alle Teilnehmenden ein, den Austausch auch künftig bei Veranstaltungen der IV fortzusetzen.
Ein besonderer Dank gilt allen Mentorinnen und Mentoren, die ehrenamtlich Zeit und Wissen zur Verfügung gestellt haben – ebenso wie den Mentees für ihr Engagement und ihr motivierendes Feedback.


