In Graz wurde eine hochmoderne, digitale Fertigungshalle für das Gesamtsystem WaggonTracker offiziell in Betrieb genommen. Mit diesem Schritt erhöht das Unternehmen seine Produktionskapazitäten massiv und reagiert auf die weltweit steigende Nachfrage nach intelligenten Zugfunktionen wie der Automatischen Bremsprobe.
Die Highlights der neuen Fertigung im Überblick:
- Durchgängige Qualitätssicherung: Digitale Arbeitsanweisungen begleiten jeden einzelnen Montageschritt. Dank der neuen „digitalen Wagenakte“ ist jeder WaggonTracker über den gesamten Produktlebenszyklus lückenlos rückverfolgbar.
- 100 % Qualitätskontrolle: Jede gefertigte System-Box absolviert einen 48-stündigen Ausgangstest, bei dem sämtliche realen Betriebszustände simuliert werden.
- Skalierbarkeit & Flexibilität: Der modulare Aufbau der Fertigungslinie ermöglicht extrem kurze Rüstzeiten und einen schnellen Wechsel zwischen verschiedenen Projekten.
- Smarte Inbetriebnahme: Die finale Freigabe der WaggonTracker-Box erfolgt papierlos und effizient via Tablet und QR-Code direkt über ein digitales Protokoll.
„Der Ausbau der Produktionskapazität und des Qualitätsstandards war ein logischer Schritt. Immer mehr Bahntransort-Unternehmen setzen auf die Vorteile unserer digitalen Zugfunktionen. Mit der neuen Produktionsstätte schaffen wir einen fließenden Übergang zwischen digitaler Fertigung und dem rauen Eisenbahnbetrieb - mit Technologie und Innovationen Made in Graz", so Günter Petschnig, CEO von PJ Monitoring.
PJM auf Wachstumskurs: Mehr Platz für Innovationen
Der Weg in der Unternehmensentwicklung ist für PJ Monitoring damit natürlich noch nicht zu Ende. In der alten Fertigungshalle wird an weiteren Entwicklungen des WaggonTracker-Systems getüftelt.
2025: Wachstumsschritte in der Software- und Hardwareentwicklung
PJ Monitoring hat aber nicht nur in eine neue Fertigung investiert, sondern auch die Teampower verstärkt: „Das Entwicklungsteam ist in den letzten 1,5 Jahren vor allem in den Bereichen App- und Safety-Entwicklung gewachsen. Wir freuen uns, dass wir ein super Team mit viel Esprit und Erfahrung haben – und mit einer großen Leidenschaft, den Schienengüterverkehr durch Digitalisierung und Automation zu transformieren. Ein größeres Team bedeutete auch, dass wir unsere Bürofläche erweitern mussten. "Glücklicherweise haben wir in unmittelbarer Nähe im Science Tower zusätzliche Büros gefunden“, führt Günter Petschnig weiter aus. "Der Ausbau der
Stetiger Ausbau des PJM-Standorts in Graz
PJM hat insbesondere in den letzten 4 Jahren in den Standort in der Waagner-Biro-Straße investiert. Im Fokus stand dabei der Ausbau der technischen Infrastruktur für die Testung von Schienenfahrzeugen sowie die Erweiterung im Engineering-Bereich (PJ Messtechnik). Ein Überblick:
- Neue Halle für die Entwicklung und Fertigung von Messradsätzen (2024
- Mobiler Prüfstand für Messradsätze
- Mobiler Kalibrierstand
- Prüfstand für Stromabnehmer – der einzige in Österreich (2025)
- Ausbau Engineering: Sowohl technisches Know-how als auch Team wurden erweitert. Das erfahrene Engineering-Team vereint theoretisches Know-how und die Erfahrung aus den Fahrzeugtestungen für die Entwicklung von Komponenten und Schienenfahrzeugen. Darüber hinaus ist PJM vom amerikanischen AAR-WABL-Komitee zertifiziert (Festigkeitsnachweis für Eisenbahnräder S-660 und S-669), als eines der wenigen Unternehmen in Europa. Außerdem erlange PJ Messtechnik kürzlich zertifiziert für Schweißarbeiten an Schienenfahrzeugen nach EN-15085-s Das erfahrene und interdisziplinäre Team in Graz deckt CAD-Konstruktion, Finite Elemente-Analyse und Mehrkörper-Simulation ab.


