IV-Steiermark zur Verzögerung der Inbetriebnahme des Semmering-Basistunnels

Wesentlich für eine wettbewerbsfähige Industrie ist eine zukunftsweisende infrastrukturelle Anbindung an ihre Märkte.

Der Produktionsstandort Steiermark benötigt den eingeleiteten Infrastrukturausbau aus wirtschaftlichen, aber auch aus ökologischen Gesichtspunkten dringend. Jede Verzögerung in Hinblick auf die Fertigstellung ist aus Sicht der Industriellenvereinigung (IV) Steiermark schmerzlich, wenn auch grundsätzlich nachvollziehbar. Gernot Pagger, Geschäftsführer der IV-Steiermark: „Großprojekte dieser Dimensionen bergen stets Unerwartetes. Mit Bauverzögerungen ist in Anbetracht der Komplexität der Aufgabenstellung immer zu rechnen.“

Umso wichtiger ist es, in der Planungs- und Vorbereitungsphase die Zeit bestmöglich zu nutzen, um für Unwägbarkeiten in der Bauphase Zeitpolster zu gewinnen. „Es geht also darum, die richtigen Schlüsse aus der heutigen Nachricht für kommende Bauvorhaben zu ziehen und die Vorarbeiten ohne weiteren Aufschub in Angriff zu nehmen. Dies gilt insbesondere für den Neubau des Bosruck-Tunnels (Pyhrn-Schober-Achse), für dessen Fertigstellung bis zum Jahr 2040 es bereits jetzt die Zeit optimal zu nutzen gilt.“, so Pagger.

IV-IconPOSITIONEN

Das Magazin der Industrie.
Hier lesen Sie die aktuelle Ausgabe.

Neueste Ausgabe lesen

IV-IconPOSITIONEN

Das Magazin der Industrie.
Hier lesen Sie die aktuelle Ausgabe.

Neueste Ausgabe lesen
iv-positionen Bild