Wir brauchen euch!

Liebe Industriemitarbeiterinnen, liebe Industriemitarbeiter. Wir brauchen Euch!

Ihr stellt sicher, dass Menschen mit den unterschiedlichsten Waren von Medikamente, über Lebensmittel bis hin zu Hygieneartikel versorgt werden können. Eure Produkte sorgen dafür, dass unsere Infrastruktur – vom Strom bis zum öffentlichen Verkehr funktioniert. Danke dafür, dass ihr weitermacht. Danke dafür, dass ihr in die Industrieproduktionen zur Arbeit kommt. Ihr leistet damit euren Beitrag, sowie es gerade ganz viele in der Steiermark tun!

Wir brauchen Euch!

"Die steirische Industrie bleibt in Betrieb. Die Gesundheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat oberste Priorität. Jedes Unternehmen setzt eine Vielzahl von Maßnahmen um all jene Menschen, die einen so wichtigen Beitrag leisten, bestmöglich zu schützen. Viele unserer steirischen Betriebe sind mit ihren Produkten und Dienstleistungen direkt oder indirekt systemrelevant. Hier geht es vielfach um die Unterstützung von unseren Kunden in der kritischen Infrastruktur. Von der Energieversorgung über die Pharmabranche bis hin zum Lebensmittelhandel. Die steirische Industrie und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liefern hier einen ganz wichtigen Beitrag. Hierfür benötigen wir die Sicherstellung der Lieferketten und geöffnete Grenzen für einen internationalen Warentransport und natürlich offene Grenzen für unsere Arbeitspendler."
Georg Knill, Präsident der IV-Steiermark

"Wir arbeiten weiter und unsere Produktion ist aufrecht. Wir sehen das als unsere Verantwortung und wollen dazu beitragen, dass die wirtschaftliche Lage nicht komplett aus dem Ruder läuft. Die Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat für uns selbstverständlich höchste Priorität. Daher haben wir an unseren Betriebsstätten eine Reihe von Maßnahmen getroffen, um dies zu gewährleisten. Wir danken unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr umsichtiges Handeln und ihren Einsatz, den Betrieb am Laufen zu halten."
Julia Aichhorn, Dr. Aichhorn Group

"Selbstverständlich schützen wir als MFL unter den größten Anstrengungen die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Was unser Team in der jetzigen Situation bewältigt, ist außergewöhnlich und verdient höchsten Respekt. Gleichzeitig muss es für uns aber auch entscheidend sein, unsere Unternehmen, unsere Arbeitsplätze und unsere gesamte Volkswirtschaft zu schützen. Nur wenn wir die Produktion und den Betrieb in unserem Unternehmen so lange wie möglich aufrecht erhalten, können wir einerseits die existentielle Wirtschaftsgrundlage unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewähren und andererseits garantiert die Fortsetzung unserer Produktion, etwa die Auslieferung von Komponenten für die Bahnindustrie, Versorgungssicherheit in unserem Land. Ein Produktionsstopp würde daher langfristig nicht nur die wirtschaftliche Existenz unseres Unternehmens und damit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und damit vielen umliegenden Zulieferbetrieben auf die Probe stellen, sondern auch zu massiven Lieferengpässen in unterschiedlichen Produkten des Alltags führen. Diese Loyalität zur MFL, die insbesondere unsere Belegschaft gerade an den Tag legt, sucht ihresgleichen. Daher appelliere ich auch an die Politik dieses Pflichtbewusstsein der heimischen Industrie und ihrer Beschäftigten zu würdigen. Wir beschreiten einen schmalen aber gangbaren Grad zwischen Gesundheit und der wichtigen langfristigen Lebensgrundlage der Menschen in unserem Land. Nur das macht Sinn!"
Herbert Decker, MFL

"Unser aller Sicherheit hat immer Vorrang. Sowohl was die Gesundheit, als auch was unsere Lebensgrundlagen betrifft. Beides zu sichern, ist die aktuell riesige Herausforderung für die steirischen Industriebetriebe. Dieser gewaltigen Aufgabe begegnen wir bei XAL mit strikten Sicherheitsmaßnahmen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und sorgen dafür,  dass die wirtschaftliche Lebensgrundlage hunderter steirischer Familien während und nach der Krise erhalten bleibt."
Michael Engel, XAL

"Wir müssen den Spagat schaffen, unsere Mitarbeiter zu schützen und trotzdem zu produzieren. Stoelzle Oberglas versorgt die Pharmaindustrie beispielsweise mit Glasflaschen für Desinfektionsmittel. Wenn diese in den Apotheken fehlen, hat das Auswirkungen auf die Ansteckungsgefahr. Unsere Mitarbeiter in der Fertigung sind sich ihrer Verantwortung bewusst und haben unsere Hochachtung."
Georg Feith, Stoelzle Oberglas

"Viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der HERESCHWERKE müssen vor Ort bei unseren Kunden sein, um beim Auftraggeber Ausfälle zu vermeiden. Mit unseren Vor-Ort-Arbeiten unterstützen wir gerade jetzt so sensible Bereiche wie beispielsweise die Pharma-Industrie oder auch die ÖBB. Die Aufrechterhaltung von Produktion und Baustellen ist mit Blick auf eine funktionierende Infrastruktur entscheidend."
Gilbert Frizberg, F-Energies GmbH

"Für uns stehen Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an oberster Stelle. Mit der Produktion von Zellstoff erzeugen wir den Rohstoff zur Herstellung von Hygieneartikeln (z.B.: WC-Papier, Windeln, Damenhygiene, Taschentücher) und die von uns erzeugten Papiere finden Anwendung in der Verpackung von Nahrungsmitteln und aller Produkte, die über den Onlinehandel bezogen werden können. Wir liefern damit einen wesentlichen Beitrag dazu, dass die Grundversorgung der Bevölkerung mit Artikeln des täglichen Lebens aufrechterhalten werden kann."
Kurt Maier, Heinzel Holding

"Das Aufrechterhalten der Produktion ist auch in indirekt systemrelevanten Industrien außerhalb von Energie-, Gesundheits- und Lebensmittelversorgung sehr wichtig. Die Firma allnex versucht unter starker Berücksichtigung der Sicherheit und Gesundheit für unsere Mitarbeiter weiterhin die Gesellschaft mit den benötigten Produkten zu versorgen. Einige unserer Produkte gehen in Verpackungen von Arzneien oder auch in die Herstellung von Bargeld. Sie sind also indirekt auch in der jetzigen Situation wichtig, um ein möglichst geordnetes Weiterleben unter den aktuellen Bedingungen zu ermöglichen. Ich bedanke mich ausdrücklich bei unseren Mitarbeitern, aber auch bei allen anderen Personen, die in dieser schwierigen Zeit ihrer Arbeit nachgehen, für ihren Beitrag für die Gesellschaft!"
Götz Pelikan, allnex

"Für GAW technologies als Industrieanlagenbauer ist es immens wichtig, dass unsere Mitarbeiter in der Produktion weiterhin arbeiten dürfen. Wir können in unser aller Interesse nicht riskieren, dass die Anlagenverfügbarkeit bei unseren Kunden – zum Beispiel in der österreichischen Papierindustrie – mit vielen tausend Beschäftigen nicht mehr gegeben ist. Es gilt Gesundheit und Arbeitsplätze zu erhalten, das eine geht nicht ohne das andere."
Nina Pildner-Steinburg, GAW technologies

"Die Energie Steiermark betreibt mit dem Stromnetz, dem Erdgasnetz, dem Fernwärmenetz als auch mit unserem Lichtwellenleiternetz eine kritische Infrastruktur die für die steirischen Bürgerinnen und Bürger eminent wichtig ist. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bemüht diese Infrastruktur bestmöglich aufrecht zu erhalten. Dazu gehören natürlich auch die Produktionen in den Wasserkraftwerken, den Windkraftwerken, etc. Unter Berücksichtigung aller Sicherheitsauflagen sind wir rund um die Uhr bemüht diese kritische Infrastruktur aufrecht zu erhalten. Es wäre ein großer Schaden für die Steiermark, wenn die Infrastruktur, die wir normalerwiese 24 Stunden rund um die Uhr zur Verfügung stellen, nicht mehr gewährleistet wäre."
Chrisitan Purrer, Energie Steiermark

"Aus meiner Sicht ist es sehr wichtig, in diesen turbulenten Zeiten ein paar Ankerpunkte in der Wirtschaft zu haben. Einer davon ist die produzierende Industrie. "
Max Oberhumer, sappi

 

 

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