Tag der Industrie 2016: Österreich und die Steiermark profitieren von freiem Handel

IV-Steiermark Präsident Georg Knill fordert im Rahmen des Tages der Industrie eine sachliche Diskussion des Freihandelsabkommens CETA ein.

In einem Land, in dem jeder zweite Arbeitsplatz direkt oder indirekt an der Exportleistung seiner Unternehmen hängt, ist es besonders unverständlich, warum das Thema Freihandel innenpolitisch derart negativ besetzt wird“, kritisiert Georg Knill, Präsident IV-Steiermark, und spricht sich für eine Versachlichung der Diskussion und für die Richtigstellung von Mythen rund um das Abkommen CETA aus. So sind es beispielsweise nicht primär Großbetriebe, die von CETA profitieren. Vielmehr sind es gerade kleine und mittlere Unternehmen, für die die Vereinheitlichung von Standards internationale Märkte erst zugänglich machen. Auch sind Abkommen dieser Art wie auch Investitionsschutzklauseln alles andere als neu. Derzeit sind österreichische Investitionsschutzabkommen mit 60 Staaten in Kraft und sichern österreichische Unternehmen gegen Diskriminierung auf ausländischen Märkten.

Gerade in einer kleinen Volkswirtschaft wie der Österreichischen ist der möglichst freie Zugang zu internationalen Märkten Voraussetzung für Wertschöpfung und Beschäftigung. Freihandelsabkommen sichern, dass Handel und Investition fair ausgestaltet werden. Dies generell in Frage zu stellen stünde in krassem Widerspruch zu den Plänen für mehr Wachstum und mehr Arbeitsplätze in Österreich“, hebt Knill hervor.

Die Industriellenvereinigung fordert daher eine rasche positive Positionierung der Bundesregierung zu dem für Österreich gut ausverhandelten Abkommen. Es ist an der Zeit verantwortungsvoll zu agieren.

Exportmarkt Nordamerika aus steirischer Sicht
Für die Steiermark sind die USA nach Deutschland der zweitwichtigste Exportmarkt. Jährlich werden steirische Waren im Gesamtwert von 1,49 Milliarden Euro in die Vereinigten Staaten exportiert. Nach Kanada beträgt das Exportvolumen 177 Millionen Euro. Zu den wichtigsten steirischen Exportgütern zählen KFZ, Maschinen, elektronische und elektrotechnische Erzeugnisse sowie Waren aus Eisen und Stahl sowie Papier.

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