LIFE SCIENCE – innoregio präsentiert steirische Human-Technology in Alpbach

Exzellente Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft machen es innovativen steirischen Firmen möglich, am Weltmarkt erfolgreich zu sein.

Eines der aus dieser Vernetzung entstandenen Stärkefelder ist jenes der „Life Science“, welches 2019 im Mittelpunkt des steirischen Auftritts bei den Technologiegesprächen in Alpbach steht. Die innoregio styria bündelt auch in diesem Jahr alle ForschungsakteurInnen und präsentiert in Kooperation mit dem Human.technology Styria Cluster (HTS) und der Steirischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH SFG konkrete Beispiele steirischer Life Science - Innovationen.

„In der Steiermark gelingt Innovation in verschiedensten Themenbereichen – eine Diversität, die viele Schnittmengen auftut. Interdisziplinarität und Vernetzung sind für den starken F&E Standort Steiermark essentiell.“, zeigt sich innoregio styria Vorsitzender und IV-Steiermark Präsident Georg Knill über die steirische Forschungsfülle und -tiefe erfreut.

„Die herausragende Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft hat die Steiermark zum Innovations- und Forschungsland Nummer eins in Österreich und zu einer der innovativsten Regionen Europas gemacht. Die innoregio styria und der gemeinsame Auftritt steirischer Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Alpbach sind der beste Beweis dafür. Heuer werden Innovationen aus der Humantechnologie präsentiert, mit denen wir zeigen, dass die Steiermark beim Entwickeln von Produkten und Technologien für aktives und gesundes Altern eine führende Rolle spielt“, so Wissenschafts- und Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

Die diesjährige Präsenz beim Forum Alpbach zeigt eindrucksvoll, dass die Steiermark im Bereich Life Science die gesamte Wertschöpfungskette als Innovations- und Zulieferregion abdeckt. Einzigartig ist dabei einmal mehr der Kooperationsgedanke: So arbeiten etablierte und international agierende Großbetriebe Hand in Hand mit Start-Ups sowie universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. „Ein absoluter USP der Steiermark“, wie Knill mit Verweis auf die u.a. daraus resultierende österreichweit höchste F&E-Quote von 4,91% betont.

„Die exzellenten steirischen Kompetenzzentren sowie die enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft sind ein ganz wesentlicher Erfolgsfaktor für die Steiermark. Als Geschäftsführer der Steirischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft SFG freue ich mich ganz besonders, dass unsere Unternehmen und Forschungsinstitutionen aus dem Life-Science-Sektor heuer in Alpbach zeigen, welche großartige Innovationskraft in diesem wichtigen Sektor steckt und wie zukunftsfit die Steiermark auf diesem Gebiet ist.“, so Christoph Ludwig, Geschäftsführer SFG.

Life Science eine zentrale Säule der steirischen F&E Landschaft
Mit den über 130 Mitgliedern des Human.technology Styria Clusters ist es konsequent gelungen, die Steiermark zu einem zentralen Life Science-Standort auszubauen. Sieben Innovations- und Forschungszentren haben sich den Themen MedTech, BioTech und Pharma verschrieben, zentrale Leitprojekte sind unter anderem Active and Healthy Ageing und Enabling Digital Innovation. Über 39.500 Menschen sind im humantechnologischen Umfeld tätig und im Schnitt 4,9 Milliarden Euro Umsatz jährlich werden entlang dieser Wertschöpfungskette generiert. Neben Innovationen u.a. in der Prozessentwicklung bei der Pharmaproduktion, stellt auch der Wandel in der Gesundheitsbranche durch die zunehmende Digitalisierung – Stichwort Telemedizin – ein wesentliches Handlungsfeld in den steirischen Betrieben und Forschungseinrichtungen dar. „Der Life Science Bereich ist einer der innovativsten und wachstumsstärksten Sektoren des Landes. Als Clusters entwickeln wir nicht nur bestehende Geschäftsbereiche weiter, sondern wir versuchen auch neue Geschäftsfelder, z.B. im Bereich Digitalisierung oder demografischen Wandel, zu identifizieren und Möglichkeiten für neue Produkte und Dienstleistungen zu finden.“, so Johann Harer, Geschäftsführer des Human.technology Styria Clusters.

Die innoregio styria präsentiert aus dieser Breite einige Beispiele an ihrem Stand im Rahmen der Technologiegespräche in Alpbach. Besucherinnen und Besucher können Anwendungen testen und mit den Expertinnen und Experten aktuelle Entwicklungen und Trends diskutieren.

Exhibits und Themen vor Ort

  • Lückenlose Temperaturüberprüfung zur Zykluskontrolle (Kinderwunsch) und zum Patienten-Monitoring in Kliniken von AT&S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft und SteadySense GmbH
  • Konzentrationsfördernde und kühlende/wärmende Stirnbänder von AUROX GmbH
  • Nicht-invasive Diagnose-, Forschungs-, und Überwachungsgeräte von CNSystems GmbH
  • Digitale LIVE Verbindungen zwischen PatientIn und Arzt/Ärztin von EVOLARIS next level GmbH
  • Innovative Qualitätskontrolle von Blutproben von CBmed GmbH – Center for Biomarker Research in Medicine, JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH, Medizinische Universität Graz und Shimadzu
  • Trainingsunterstützung für PatientInnen mit Hüft-Endo-Prothesen (HTEP) mittels Augmented Reality (AR) Exer-Game (Proof of Concept) von FH JOANNEUM Gesellschaft mbH
  • Frisch gedruckte Implantate direkt am OP-Tisch von JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH
  • Assistentin für die individuelle Betreuung älterer Menschen von Know-Center GmbH
  • PREDICTIVE TOOLS: Modellierung und Simulation für pharmazeutische Zulassung von RCPE - Research Center Pharmaceutical Engineering GmbH
  • Roboter- und computergestützte Therapiegeräte von TYROMOTION GmbH
  • Rekonstruktion beschleunigter MRT-Daten mittels Variationsnetzwerken von Technische Universität Graz
  • Korrelative Elektronenmikroskopie in den Biowissenschaften von Universität Graz

Die „innoregio styria“ ist ein von der Industrie initiiertes Innovationsnetzwerk von Unternehmen, universitären und außeruniversitären Forschungsinstitutionen sowie weiteren regionalen Akteuren. Seit 2012 koordiniert das Netzwerk den Auftritt des Forschungslandes Steiermark bei den Technologiegesprächen in Alpbach. www.innoregio.at

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