Industrie führt steirische F&E-Quote zu Rekordhoch

Die steirische Industrie ist Treiber der heimischen F&E-Quote, die erstmals die fünf Prozenthürde knackt; absoluter Spitzenwert in Österreich. Der Unternehmenssektor leistet dabei 1,69 Milliarden Euro der steiermarkweit 2,23 Milliarden Euro an F&E- Ausgaben, also rund 75 Prozent. Damit beweist die Industrie einmal mehr eindrucksvoll ihren Beitrag für das Forschungs- und Entwicklungsland Steiermark. Seitens der IV-Steiermark ist zum einen die Effizienz der Betriebe und zum anderen die gute Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft ausschlaggebend für die neue Erfolgsquote.

Die heute vom JOANNEUM RESEARCH veröffentlichte F&E-Quote für die Steiermark liegt bei 5,16 Prozent, der Anteil der Industrie stieg um 0,3 Prozentpunkte. Diese Zunahme ist umso beachtlicher, als sie trotz schwieriger Rahmenbedingungen erreicht werden konnte, wie IV-Steiermark Präsident Georg Knill betont: „Die Steigerung der F&E-Quote auf über fünf Prozent ist seit langem eine Forderung der IV-Steiermark. Schön, dass es die Industrie ist, die wesentlich zum Gelingen dieses Vorhabens beitragen konnte. Dank der Industrie bestätigt die Steiermark einmal mehr auch ihre Spitzenposition innerhalb Österreichs.“ Wie erst unlängst in einer Innovationsperformance-Studie der WKO Steiermark und der IV-Steiermark aufgezeigt, ist im internationalen Regionen-Vergleich der hohe Unternehmensanteil an den F&E-Ausgaben maßgebliches Erfolgskriterium der Steiermark.

Ein Aushängeschild der guten steirischen F&E-Kooperation ist der gemeinsame Auftritt bei den Technologiegesprächen in Alpbach. In diesem Jahr lädt die innoregio Styria vom 24. bis 26. August 2017 unter dem Titel „Innovative Electronics“ nach Tirol ein.

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