Industriestandort Steiermark in Zahlen

Die Industrie ist die stärkste Wirtschaftskraft, der größte Arbeitgeber und der wichtigste Innovationsmotor der Steiermark. 

Die steirische Industrie auf einen Blick.

Der produzierende Sektor erwirtschaftet 34 % der steirischen Bruttowertschöpfung, 27 % davon entfallen auf den industriellen Kernbereich. 7 % entfallen auf den weiteren sekundären Sektor. Im unmittelbaren Umfeld dieses Kernbereichs profitiert das sogenannte „industrielle Netzwerk“ von den Erfolgen der Industrie. In ihm sind Unternehmen enthalten, deren Absatz zu einem großen Teil im industriellen Kernbereich erfolgt und deren Leistungen direkt mit dem Produktionsprozess verknüpft sind (z. B.: Teile der unternehmensbezogenen Dienstleister) sowie dem Kernbereich vor- und nachgelagerte Bereiche (z. B. Logistik).

 30 % der unselbständig Beschäftigten in der Steiermark sind im produzierenden Bereich tätig. Direkt und indirekt hängen mehr als die Hälfte der steirischen Arbeitsplätze von der Industrie ab. Die Industrie ist also der Jobmotor der Steiermark.  

Die Zukunft einer Region liegt in der Forcierung von Technologie, Forschung und Innovation. Die Steiermark hat eine überdurchschnittliche F&E-Infrastruktur (viele innovative Betriebe, 5 Universitäten, 2 Fachhochschulgesellschaften und einen Großteil der österreichischen Kompetenzzentren). Die F&E Quote  (F&E Angaben als Anteil am Bruttoregionalprodukt) beträgt 4,8 %. Die steirischen Unternehmen investieren jährlich €1,5 Mrd. in Forschung und Entwicklung, das sind 75 % der F&E Ausgaben in der Steiermark. Sie beschäftigen rund 7.000 Forscherinnen und Forscher.

54 % aller technischen Wissenschaftler Österreichs sind in der Steiermark tätig. Das heißt, jeder zweite Forscher im Bereich Technik arbeitet in steirischen Universitäten, Forschungseinrichtungen oder Industriebetrieben. 20 von 38 Kompetenzzentren in Österreich sind in der Steiermark angesiedelt und gewährleisten die enge Verflechtung von Wissenschaft und Wirtschaft in unserem Bundesland.

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